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DojoClip Design Agent nutzen: Einzelseite, Design-Set oder mehrere Seiten

Kompletter Durchlauf durch DojoClip Design Agent - was du eingibst, was danach passiert, wie du den Plan prüfst, bevor Credits fließen, und wie du exportierst.

Pansa Legrand

Design Agent macht aus einem kurzen Briefing fertige, bearbeitbare Designs. Du beschreibst dein Ziel in normaler Sprache, der Agent plant es, und du gibst den Plan frei, bevor irgendetwas generiert wird.

Diese Anleitung geht den kompletten Ablauf durch: was du eingibst, was du danach sehen solltest und was du tust, wenn das Ergebnis passt.

Hier öffnen: DojoClip Design Agent.


Wähle, was du erstellen möchtest

Die erste Entscheidung: Was baust du? Design Agent hat drei Modi, die sich unterschiedlich verhalten:

Modus Wofür Was du bekommst
Einzelseite Ein Poster, Flyer, Menü, eine Geschenkkarte oder Anzeige Eine bearbeitbare Seite
Design-Set 2–6 einzelne Designs für Produkte, Angebote oder Kampagnenvarianten Designs im gleichen Stil, die einzeln funktionieren
Mehrseitig 2–8 Seiten einer Broschüre, eines Guides, Katalogs oder Menüs Seiten mit unterschiedlichen Aufgaben und einer Lesereihenfolge

Die einfachste Regel: Funktioniert jedes Design für sich, wähle Design-Set. Werden die Seiten von vorne bis hinten gelesen, wähle Mehrseitig.

Mehrseitig wird nur angezeigt, wenn die Funktion verfügbar ist. Siehst du nur Einzelseite und Design-Set, ist die Funktion in diesem Arbeitsbereich noch nicht aktiv.

Modus-Auswahl mit Ein Design, Dokument und Serie im DojoClip Design Agent


Schritt 1: zuerst die Zielgröße wählen

Wähle vor dem ersten Prompt die Canvas-Größe. Der Agent komponiert das Layout für genau dieses Format — späteres Ändern bedeutet neu generieren.

Presets: Social Poster (1080 × 1350), Quadratischer Post (1080 × 1080), Story/Reel (1080 × 1920), A4 Hochformat (1240 × 1754), Foto 4:3, Breites Banner und Langes Bild.

Kurze Faustregel:

  • Instagram, Social allgemein → Social Poster oder Quadratischer Post
  • Stories, Reels, TikTok → Story/Reel
  • Alles zum Drucken oder als PDF → A4 Hochformat

Zielgröße im Design Agent wählen, bevor der erste Prompt geschrieben wird

Nach der Auswahl klappt das Panel auf eine Zeile zusammen, damit der Chat Platz hat. Ein Klick auf die Zeile öffnet es wieder.


Schritt 2: Einzelseite — der schnellste Weg

Einzelseite wählen, Briefing schreiben, Entwurf generieren drücken.

Was du eingibst. Beschreibe die Aufgabe, nicht die Pixel. Sag, wofür es ist, für wen, und welche Wörter exakt erscheinen müssen:

Ein Launch-Poster für eine Bäckerei im Viertel. Warm und hochwertig, nicht billig.
Headline: „Frisch ab 6 Uhr". Angebot: „Zwei Croissants für 5 €, Eröffnungswoche".
Zielgruppe: Pendler am Morgen. Ziel: Leute vor 9 Uhr reinholen.

Was du erwarten solltest. Ein fertiges, bearbeitbares Design in der gewählten Größe. Keine Skizze, sondern ein komponiertes Layout mit echter Typografie und Hierarchie.

Was du nicht eingibst. Beschreibe das Layout nicht Pixel für Pixel („Logo oben links bei 40px"). Der Agent ist der Art Director — das ist sein Job. Gib ihm Ziel und exakten Text und lass ihn komponieren.

Vor dem Senden kannst du Bilder anhängen:

  • Bild hinzufügen — ein Bild, das im Design erscheinen muss, etwa dein Produkt.
  • Stilreferenz — ein Bild nur für Typografie, Farbe, Abstände und visuelle Energie. Ihre Produkte, Personen, Logos und Texte landen nie in deinem Design.

Dieser Unterschied ist wichtig. Eine Stilreferenz steuert den Look. Ein hinzugefügtes Bild ist Inhalt.


Schritt 3: Design-Set — einzelne Designs, ein Stil

Design-Set wählst du, wenn mehrere einzelne Designs zusammengehören: drei Produktposter, vier Angebote oder Kampagnenvarianten.

Bilder sind optional. Für ein reines Typografie-Set lädst du nichts hoch und schreibst: „Nutze nur Text, Farbe und einfache Formen.“ Für Produktdesigns kannst du die Bilder über Bild hinzufügen anhängen.

Was du eingibst. Jedes Item braucht Namen, exakten Text und das zugehörige Bild:

Erstelle ein Design-Set aus drei einzelnen Verkaufspostern. Jedes Poster muss für sich funktionieren.

1. Focus Bottle — 29 € — „Hydration, die mithält" — nutze focus-bottle.png
2. Flow Bottle — 35 € — „Gebaut für jedes Training" — nutze flow-bottle.png
3. Calm Bottle — 32 € — „Runterkommen. Gut trinken." — nutze calm-bottle.png

Zielgruppe: junge Berufstätige. Ziel: Online-Käufe auslösen.
Halte eine erkennbare Kampagnen-Identität mit kontrollierter Layout-Variation.
Nutze die Stilreferenz nur für Typografie, Farbe, Abstände und Energie.

Serien-Briefing im Design-Agent-Chat mit angehängten Produktbildern

Was du erwarten solltest. Eines von zwei Dingen:

  1. Der Agent bestätigt drei Serien-Items und beginnt zu planen, oder
  2. er stellt eine kurze Rückfrage — und nur, wenn wirklich etwas Wesentliches fehlt, etwa welches Bild zu welchem Produkt gehört.

Wenn er fragt, antworte schlicht, und es geht weiter:

image-1.png ist Focus Bottle für 29 €.
image-2.png ist Flow Bottle für 35 €.
image-3.png ist Calm Bottle für 32 €.
Nutze exakt diese Namen und Preise.

Er erfindet keinen Preis und stellt dieselbe Frage nicht zweimal.


Schritt 4: den Plan prüfen, bevor etwas kostet

Das ist der wichtigste Schritt — und der, den die meisten überspringen.

Vor dem Generieren erzeugt ein Art-Director-Durchlauf einen Kollektionsplan. Klick auf Plan prüfen. Planen und Freigeben kosten null Credits: Es wird nichts generiert und nichts abgerechnet, bis du auf Generieren drückst.

Prüfansicht des Kollektionsplans mit gemeinsamen Regeln und Zuordnungen pro Item

Prüfe diese vier Dinge:

  1. Exakter Text — jeder Name, Preis und jede Headline, Zeichen für Zeichen.
  2. Bildzuordnung — das richtige Produktbild hängt am richtigen Item.
  3. Gemeinsame Regeln — Palette, Typografie, Logo und Abstände, die das Set zusammenhalten.
  4. Layout-Familien — ein ausgewogenes Set zeigt kontrollierte Variation, weder drei Klone noch drei zusammenhanglose Poster.

Das Panel zeigt außerdem die Item-Anzahl und das exakte Credit-Angebot. Generieren kostet standardmäßig 1 Credit pro Design, eine Dreier-Serie also drei Credits — verlass dich aber immer auf das Angebot im Plan, denn das wird tatsächlich berechnet.

Etwas falsch? Bearbeite die Planversion oder klick auf Details bearbeiten, um Items, Konsistenz und Bildzuordnungen direkt anzupassen. Dann Plan mit 3 Items freigeben drücken.

Auch die Freigabe kostet nichts. Sie friert nur den Plan ein.


Schritt 5: generieren

Drück 3 Designs generieren. Das ist der Schritt, der die Generierung startet und Credits abrechnet.

Items werden nacheinander generiert und erscheinen einzeln, sobald sie fertig sind. Achte auf die Fortschrittszeile — 2 von 3 fertig — und die Item-Zustände: geplant, in Warteschlange, generierend, validierend, fertig, fehlgeschlagen.

Fertige Dreier-Serie in der Rasteransicht des Design Agent

Was du erwarten solltest. Jedes Design trägt exakt deinen Text, das richtige Produktbild und eine gemeinsame Identität — mit bewusster Layout-Variation zwischen den Items.

Wenn ein Item fehlschlägt. Die anderen bleiben davon unberührt und fertig. Fehlgeschlagene Items behalten Plan und Eingaben, du bekommst eine Wiederholen-Aktion nur für diese Items, und ihre Credits werden einzeln erstattet. Ein schlechtes Item kostet nie das ganze Set.


Schritt 6: Meinung geändert — Bearbeitung nach Geltungsbereich

Ist das Set fertig, kannst du es überarbeiten, ohne alles neu zu generieren. Wähle einen Geltungsbereich und beschreibe die Änderung:

  • Dieses Item — „Mach die Headline dieses Posters größer und verbessere den Kontrast."
  • Ausgewählte — zwei Designs anhaken, dann „Gib den ausgewählten Designs ein helleres Angebots-Badge."
  • Ganze Serie — „Mach die Preise in der ganzen Serie leichter erfassbar."

Nur der gewählte Bereich wird neu generiert, und Auswirkung sowie Credit-Anzahl siehst du vorher. Beim Dokument heißt derselbe Regler Diese Seite | Ausgewählte | Ganzes Dokument.

Regler für den Bearbeitungsbereich mit Dieses Item, Ausgewählte und Ganze Serie

Exakter Text und Bildzuordnungen bleiben bei einer bereichsbezogenen Bearbeitung erhalten — du änderst die visuelle Behandlung, nicht den Inhalt.


Schritt 7: Mehrseitig — Seiten in Lesereihenfolge

Der Dokument-Modus nutzt alles Bisherige, mit einem Unterschied: Seiten haben narrative Rollen und eine Lesereihenfolge.

Was du eingibst. Liste die Seiten in Reihenfolge, mit dem exakten Text jeder Seite. Markiere verzichtbare Seiten als optional:

Erstelle einen 4-seitigen Kaufberater für unsere Flaschen-Range.

Seite 1 — Cover. Titel: „Hydration, die mithält". Untertitel: „Der Flaschen-Guide 2026".
Seite 2 — „Wähl deine Flasche": vergleiche Focus Bottle für 29 € fürs Büro und
Flow Bottle für 35 € fürs Training. Nutze focus-bottle.png auf dieser Seite.
Seite 3 — „Wie wir sie bauen": ein Absatz zu Materialien, Isolierung und
10 Jahren Garantie. Nutze flow-bottle.png auf dieser Seite.
Seite 4 — Rückseite: „Jeden Tag gut trinken" mit dem Shop-Link drinkwell.example.
Diese Seite ist optional.

Zielgruppe: junge Berufstätige. Halte eine ruhige, redaktionelle Identität über alle Seiten.

Was du erwarten solltest. Seiten, die sich als eine Publikation lesen, jede für ihre Rolle komponiert: ein Cover, das öffnet, Inhaltsseiten, die informieren, und eine Schlussseite, die ruhig abschließt. Eine Inhaltsseite darf nie wie ein Poster aussehen.

Generiertes mehrseitiges Dokument mit Cover, Inhaltsseiten und Rückseite

Optionale Seiten zählen beim Export: Eine fehlende oder fehlgeschlagene Pflichtseite blockiert dein PDF, eine optionale wird einfach übersprungen und ausgewiesen.


Schritt 8: passt — jetzt exportieren

Einzelseite. Direkt als PNG oder JPEG exportieren.

Design-Set. Öffne das Export-Panel und wähle einen Bereich — Aktuell, Ausgewählte oder Alle — plus PNG oder JPEG. Du bekommst ein ZIP mit:

  • geordneten, vorhersehbaren Dateinamen (01-Focus-Bottle.png, 02-Flow-Bottle.png, …), nummeriert nach Serienposition
  • einer manifest.json, die jede Datei auflistet, plus alles, was ausgelassen wurde, und warum

Mehrseitig. Exportiere alle Seiten als geordnetes PDF oder als PNG/JPEG-ZIP. Ein PDF enthält immer alle Seiten in Lesereihenfolge.

Export-Panel mit Bereichs- und Formatoptionen und einem Download-Button

Zwei nützliche Verhalten:

  • Wiederholte Exporte sind gratis und sofort. Fragst du denselben Export zweimal an, bekommst du dasselbe fertige Archiv statt eines neuen Renderings.
  • Änderst du ein Design, baut der nächste Export es neu. Neuer Inhalt heißt immer neues Archiv — du lädst nie veraltete Pixel.

Schnelle Fehlersuche

„Ich habe einen Prompt geschickt und nichts passiert." Schau in die Chat-Spalte links — die Antwort des Agenten steht dort. Das mittlere Panel bleibt im Leerzustand, bis Items konfiguriert sind.

„Er sagt, Dokumente seien nicht verfügbar." Du hast geordnete Seiten beschrieben, während der Entwurf im Serien-Modus war. Stell den Ausgabemodus auf Dokument und schick dasselbe Briefing erneut.

„Die Preise sind falsch." Schreib exakte Werte ins Briefing (29 €, nicht „ungefähr dreißig Euro") und prüf sie vor der Freigabe in der Planansicht. Der Agent erfindet nie einen Preis — er kann aber nur bewahren, was du ihm gegeben hast.

„Alle Designs sehen gleich aus." Das ist die Konsistenzstufe. Ausgewogen ist Standard; öffne Details bearbeiten und probier Expressiv für mehr Variation oder Strikt für nahezu identische Geschwister.


Die Kurzfassung

  1. Zuerst die Zielgröße wählen.
  2. Auswahl treffen: Einzelseite für ein Design, Design-Set für einzelne Designs im gleichen Stil, Mehrseitig für Seiten in Lesereihenfolge.
  3. Ein Briefing mit exaktem Text, Zielgruppe und Ziel schreiben.
  4. Plan prüfen — kostenlos, und genau dort fängst du Fehler ab.
  5. Freigeben, dann generieren. Dann fließen Credits.
  6. Alles Weitere per bereichsbezogener Bearbeitung korrigieren.
  7. Exportieren: PNG/JPEG, ZIP für ein Design-Set oder geordnetes PDF für mehrere Seiten.

Die Gewohnheit, die sich lohnt, ist Schritt 4. Den Plan zu prüfen dauert zwanzig Sekunden, kostet nichts und ist der Unterschied zwischen drei perfekten und drei falschen Postern.

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